Brustentfernung bei Frauenbrustbildung beim Mann (Gynäkomastie)

Die Entfernung der Frauenbrust (Gynäkomastie) beim Mann – warum?

Für einen Mann ist es oft unangenehm und frustrierend, wenn seine Brüste größer sind als die seiner Frau, bzw. so groß, dass sie sich unter seinem Hemd, T-Shirt und Pullover abzeichnen. Diese Brustveränderung kann teilweise zu erheblichen Störungen des Selbstvertrauens und Sexuallebens führen.

Die Frauenbrustbildung, also die Vergrößerung der Brustdrüse, beim Mann wird als „Gynäkomastie“ bezeichnet. Diese Erkrankung ist meist beidseitig. Es gibt aber auch einseitige Ausprägungen.

Eine Gynäkomastie kann Drei klinische Formen haben:

  1. Die Vergrößerung kann durch Vermehrung des Drüsengewebes bedingt sein. Diese Form wird als echte Gynäkomastie bezeichnet. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom. Verschiedene hormonale Störungen bzw. Erkrankungen können zur Brustvergrößerung führen:
    1. Verschiebung des Hormonhaushaltes, wie beispielsweise die erhöhte Ansprechbarkeit des Brustgewebes auf weibliche Geschlechtshormone, sowie die verringerte Produktion von männlichen Geschlechtshormonen, z. B. bei Unterfunktion der männlichen Keimdrüsen, bei Altersgynäkomastie durch verringerte Hormonbildung im Hoden oder bei gleichzeitigem Überschuss der weiblichen Hormone
    2. Die Einnahme von Testosteron (Anabolika)
    3. Allgemeinerkrankungen
    4. Die Aufnahme hoher Hormonkonzentrationen durch die Nahrung (Hopfen, Fleisch) oder durch Medikamente
    5. Beim einseitigen Befund der Gynäkomastie beim Mann muss das Vorliegen eines Brust- oder Hodentumors ausgeschlossen werden.
  2. Die Vergrößerung kann auch durch eine Fetteinlagerung, die z. B. bei Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) auftritt, bedingt sein. Diese Form der Vergrößerung wird als falsche Gynäkomastie (Pseudogynäkomastie) bezeichnet, da keine Brustdrüsenbildung vorliegt.
    Diese Patienten mit gravierendem Übergewicht sollten vor einer Operation zunächst abnehmen, um zu beurteilen wie viel an Brustgewebe in der Tat vorhanden ist.
  3. Wichtig: In der Pubertät entsteht durch vorübergehende vermehrte Bildung des weiblichen Geschlechtshormons (Östrogen) in Fett- und Muskelgewebe das Bild einer Gynäkomastie; die „sogenannten Pubertätsgynäkomastie“. Diese tritt fast bei jedem zweiten Jugendlichen auf und bildet sich jedoch meistens vollständig zurück.

Was sind die Voraussetzungen für die Entfernung der weiblichen Brust beim Mann- für eine Gynäkomastie-Operation- und wann ist der richtige Zeitpunkt?

Körperliche Gesundheit ist die Voraussetzung für die Operation. Natürlich führe ich vorher mehrere Aufklärungsgespräche mit Ihnen.

Zuvor müssen die Ursachen der Brustentwicklung geklärt werden. Eine urlogischen und eine internistische Abklärung ist ein Muss.

Welche Vorteile habe ich als Mann durch die Entfernung meiner weiblichen Brust und durch die Behandlung meiner Gynäkomastie?

Da die psychische Belastung bei vielen Betroffenen sehr hoch ist, wird häufig versucht, die Rückbildung der Brust durch Medikamente herbeizuführen; dies führt jedoch selten zu dem gewünschten Erfolg.

Die Patienten leiden erheblich unter ihrer Frauenbrust, was zu einer Minderung ihrer Lebensqualität führt. Eine Korrektur (die Entfernung der weiblichen Brust bei den betroffenen Männern) bringt in der Regel eine wesentliche Steigerung ihrer Lebensqualität. Sportliche Betätigung oder freie Entfaltung ihrer Sexualität sind keine Tabus mehr, wenn die Operation erfolgreich abgeschlossen ist.

Außerdem wird das entnommene Brustgewebe feingeweblich untersucht. Somit können bösartige Neubildungen ggf. diagnostiziert bzw. ausgeschlossen werden

Wie bereite ich mich auf die Operation meiner Frauenbrust, meiner Gynäkomastie, vor?

  • Bevor ich Sie operiere, kläre ich gemeinsam mit anderen Spezialisten die Ursache Ihrer Gynäkomastie. Dazu gehört auch u. A. die Hinzuziehung von Urologen, Internisten und ggf. auch Laborärzten.
  • Bevor ich die Operation durchführe, finden immer zwei oder auch mehrere Aufklärungsgespräche statt. Dabei erörtern wir gemeinsam, welche Ergebnisse unter Berücksichtigung Ihrer körperlichen Voraussetzung und Ihrer persönlichen Vorstellung erzielt werden können.
  • Eventuell bestehendes Übergewicht sollten Sie schon vor der Operation durch Diät und Sport reduzieren.
  • Im Aufklärungsgespräch werde ich die Möglichkeiten der Schnittführung und die entstehenden Narben genau mit Ihnen besprechen und auch auf Ihrer Haut skizzieren.
  • Bitte denken Sie im Aufklärungsgespräch auch daran, mir mitzuteilen, ob und welche Medikamente Sie bis zur Operation weiterhin einnehmen müssen. Medikamente, die die Blutgerinnung verzögern (einige Schmerzmittel, u.a. ASPIRIN (ASS) oder Vitamin E.) müssen Sie unter Überwachung Ihres behandelnden Hausarztes in der Regel 14 Tage vor der Operation absetzen.
  • Leiden Sie unter Allergien, z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel (auch Desinfektionsmittel oder Pflaster), oder sind bei Ihnen andere Krankheiten bekannt, teilen Sie mir dies bitte mit.
  • Neigen Sie zu blauen Flecken oder anhaltenden Blutungen nach kleinen Verletzungen, muss ich vor der Operation eine Gerinnungsstörung ausschließen können.
  • Nikotinkonsum kann zu Durchblutungsstörungen führen.
  • Voruntersuchungen (in der Regel Elektrokardiogramm und Blutuntersuchung) können Sie von Ihrem Hausarzt durchführen lassen.
    Der Anästhesist bespricht im Vorfeld die Narkose mit Ihnen. Er überwacht Sie während der gesamten Operation.
  • Bei der Planung des Operationstermins sollten Sie sowohl die beruflichen Folgen als auch die Nachbehandlungszeit einkalkulieren. Den Eingriff führe ich in der Regel ambulant unter Vollnarkose durch. In seltenen Fällen müssen Sie einen Tag in der Klinik bleiben.
  • Vermeiden Sie am Tag und am Abend vor der Operation den Konsum von Alkohol. Am OP-Tag müssen Sie nüchtern sein. Ihre Medikamente können Sie ggf. nach Rücksprache mit etwas Wasser einnehmen.

Was geschieht bei einer Gynäkomastie-Operation?

Es ist äußerst wichtig, dass jegliche Behandlung unter fachärztlicher Kontrolle erfolgt. Eine Operation ist jedoch nur die Behandlung des Symptoms, nicht aber die der Ursachen.

Bei diesem operativen Eingriff ist das oberste Gebot, Ästhetik und Funktion miteinander in Einklang zu bringen. Ein symmetrisches Ergebnis kann jedoch nie garantiert werden.

Ein ästhetisches Ergebnis sollte angestrebt werden, ohne die Funktion aus den Augen zu verlieren. Dies bedarf einiger Erfahrung und setzt präzises Vorgehen sowie eine genaue und individuelle OP-Planung voraus.

  • Handelt es sich bei der vergrößerten männlichen Brust um rein vermehrtes Drüsengewebe oder um eine Mischung aus vermehrtem Drüsengewebe und Fettzellen, ist der Eingriff etwas aufwändiger als beim reinen Fettgewebsüberschuss.
    • Ich entferne das vermehrte und vergrößerte Brustdrüsengewebe über einen Hautschnitt am Unterrand des Brustwarzenhofes.
    • Bei größeren Hautüberschüssen sowie bei größeren Brustdrüsengewebe, muss ich das überschüssige Gewebe durch einen Schnitt um die gesamte Brustwarze herum entfernen, weil ich dadurch einen besseren Zugang zur vergrößerten Brustdrüse habe und gleichzeitig auch das übrig gebliebene Restbrustgewebe besser und effektiver straffen kann.
    • Bei übermäßig sehr großen Brüsten ist meist ein Schnitt in der Unterbrustfalte nötig.
    • Das überschüssige Fettgewebe um Brust herum entferne ich durch eine gleichzeitige Fettabsaugung. Diese Kombinationsmethode minimiert Blutverluste und ermöglicht mir, eine gleichmäßige Kontur zu formen.
  • Bei reinem Fettüberschuss wird das Fettgewebe abgesaugt; dabei werden nur kleine Schnitte angelegt, um die Kanülen einzubringen.

Wichtig:
Eine nachhaltige Behandlung erfordert deshalb – je nach Ursache der Brustvergrößerung – außerdem eine Veränderung der Ernährung (Gewichtsreduktion, weniger Alkohol), sowie – nach Möglichkeit – das Absetzen von Medikamenten. Bei bestehendem Androgenmangel (also Mangel an männlichen Hormonen) soll das männliche Hormon substituiert, also ersetzt, werden.

Welche Methoden der Gynäkomastie-Operation gibt es und muss ich sichtbare Narben befürchten?

Bei echter Gynäkomastie:

Infraareoläre Schnittführung:
Zur Entfernung des Drüsengewebes, des Fettgewebes sowie der überschüssigen Haut lege ich einen halbmondförmigen Schnitt am unteren Rand des Warzenhofes an, durch den ich anschließend das Drüsengewebe und eventuell überschüssiges Körperfett entferne. Dazu benutze ich Lupenbrille und einen Lichthacken.

Periareoläre Schnittführung:
Selten lege ich die Narbe um die gesamte Brustwarze an. Das ist dann der Fall, wenn relativ große Brustdrüsen mit relativ viel Haut entfernt werden müssen.
Die Narbe ist nach der Operation sichtbar, aber in der Regel nicht auffällig. Nachdem die Heilung abgeschlossen ist, verblasst die Narbe oftmals komplett.

Horizontaler Schnitt:
Bei erheblichem Volumen-, Gewichts- und Hautüberschuss kann ich mit alleinigem Warzenhofschnitt kein optimales Ergebnis erreichen. In solchen Fällen muss ich, wie bei der Brustentfernung der Frau, einen horizontaler Schnitt in der Brustumschlagfalte legen. Die Brustdrüse, Fett und Hautüberschuss entferne ich dann komplett. Die Warzenhöfe und Mamillen schneide ich in solchen Fällen aus und setze ich in der richtigen Höhe wieder an.
Bei dieser Methode ist eine erhebliche Minderung des Gefühls in der Brustwarze bis zur völligen Taubheit nicht zu vermeiden.

Bei Pseudogynäkomastie:

Bei reinem Fettüberschuss, also in den Fällen, in denen eine Pseudogynäkomastie vorliegt, lege ich sehr kleine Stiche an. So kann ich unterschiedlich große Kanülen ins Gewebe einführen und das überschüssige Gewebe absaugen und die Brust formen. Mehr Information dazu finden Sie unter der Rubrik Fettabsaugung.

Kombinationsmethode:

Zur besseren Konturierung der Brustform verbinde ich die beiden Eingriffe. Die Entfernung der Brustdrüse durch äußere Schnittführung kombiniere ich in meisten Fällen mit einer Liposuktion (Fettabsaugung) des umliegenden Gewebes. In der Regel ist die Haut elastisch genug, sich innerhalb kurzer Zeit so zusammenzuziehen, dass sie wieder straff am Oberkörper anliegt.

Welche Komplikationen können bei der Gynäkomastie- Operation auftreten?

Keine Operation ist ohne Risiko. Trotz größter Sorgfalt können – wie bei jedem chirurgischen Eingriff – während oder nach der Operation vereinzelt Komplikationen auftreten.

  • Schwellungen und Blutergüsse heilen meist innerhalb weniger Tage ab. Wundheilungsstörungen und Infektionen, die zu einem Auseinanderdriften der Naht führen, sind eher selten.
  • Nachblutungen sind selten, in solchen Fällen muss ich das Gefäß veröden.
  • Taubheit in Brusthaut und -warze können auftreten.
  • In Fällen, in denen der Warzenvorhof ausgeschnitten und in der richtigen Höhe eingesetzt wird, geht das Gefühl in der Brustwarze nahezu komplett verloren.
  • Während des postoperativen Heilungsprozesses kommt es durch Veränderungen der betroffenen Haut- und Geweberegionen immer zu leichten Unterschieden in der Brustform.
  • In sehr seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, dass das Gewebe (auch im Bereich der Brustwarzen) abgestoßen wird. In diesem Fall muss ich mit einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Hautverpflanzung (dunkel pigmentierter Haut aus der Schrittregion/tätowierter Haut) ersetzen.
  • Die Ausprägung von Narben ist von Patient zu Patient anlagebedingt verschieden. Bei entsprechender Veranlagung können wulstige, dicke, verfärbte und schmerzhafte Narben (Keloid) entstehen. Solche Narben erfordern vereinzelt einen Korrektureingriff.
  • Blutgerinnsel (Thromben) sind selten, können aber selten zum Verschluss eines Blutgefäßes führen, der lebensbedrohlich sein kann (z. B. Lungenembolie). Sie erhalten zur Vorbeugung einer Thrombose von mir geeignete Medikamente, die Ihnen am Operationstag und während der stationären Behandlung täglich verabreicht werden.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen auf Betäubungsmittel oder Medikamente können Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlag auslösen. In seltenen Fällen kann es aber auch zu allergischen Reaktionen kommen.

Welche Narkose erhalte ich bei meiner Gynäkomastie-Operation und wie lange dauert der Klinikaufenthalt?

Ich führe den Eingriff immer in Vollnarkose und ambulant. Nach der Operation bleibt der Patient vier Stunden in der medizinischen Einrichtung. In Einzelfällen kann die Gynäkomastie-Operation auch stationär durchgeführt werden. Dann bleiben Sie in der Regel eine Nacht in der Klinik.

Die notwendigen Voruntersuchungen sollten vom Hausarzt durchgeführt werden. Vor der Operation wird außerdem eine Aufklärung durch den Narkosearzt vorgenommen. Dabei haben Sie Gelegenheit, alle Ihre Fragen zur Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen.

Was muss ich nach der Entfernung meiner weiblichen Brust- der Gynäkomastie-Operation-beachten?

  • Unmittelbar nach der Operation wird die Brust für ein paar Tage spannen und schmerzen. Die Schmerzen sind meist gering und können mit Medikamenten gut behandelt werden. Einige Stunden nach der Operation sollten Sie aufstehen, um das Risiko der Blutgerinnsel Bildung zu reduzieren.
  • Kontinuierliche Kühlung der Brustregion direkt nach der Operation kann einer starken Schwellung vorbeugen.
  • Die Drainagen entferne ich am zweiten Tag.
  • Die Hautfäden sind meistens selbstauflösend.
  • Die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst beeinträchtigt sein und es kann mehrere Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden.
  • Nach wenigen Tagen können Sie wieder wie gewohnt duschen und mit der Hautpflege beginnen. Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung anregen und den Heilungsprozess sogar unterstützen.
  • Bei Rötung, Schmerz oder Wundnässe sollten Sie mich kontaktieren.
  • Ihre volle Arbeitsfähigkeit ist, in Abhängigkeit von Ihrer Tätigkeit und dem Umfang der Operation, erst ab dem 5 Tag nach der Operation wiederhergestellt.
  • In den ersten Sechs Wochen bis drei Monaten empfehle ich, das Ergebnis der Operation rund um die Uhr durch ein Stütz-Kompressionsmieder zu stabilisieren. Dieses sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und Sie nicht einengen. Der gleichmäßige Druck des Mieders wirkt einer überschießenden Narbenbildung entgegen.
  • Sie sollten während der Heilungsphase nicht schwer körperlich arbeiten und sportliche Aktivitäten möglichst bis zum Abschluss der Wundheilung unterlassen.
  • Zunächst werden die Narben noch gerötet sein, sie verblassen aber innerhalb weniger Monate und passen sich der umliegenden Haut an. Nach abgeschlossener Wundheilung können die Narben mit pflegenden Cremes behandelt werden. Während des folgenden halben Jahres ist eine UV-Bestrahlung der Narben zu verhindern (z.B. bei einem Sonnenbad), da sie sich dadurch bräunlich verfärben können.
  • Nach etwa sechs Monaten bis zu einem Jahr wird die nun Ihre männliche abgeflachte Brust als völlig natürlich empfunden und hat ihre endgültige Form erlangt. Erst dann kann auch das endgültige Ergebnis der Operation beurteilt werden. Die Narben und eventuelle Verhärtungen im Gewebe verbessern sich sogar noch während der folgenden ein bis zwei Jahre, so dass sie schließlich unauffällig – wenn auch nicht unsichtbar – werden.

Kann meine Brust nach der Operation wieder wachsen und kann ich dann die Operation wiederholen?

Eine Gynäkomastie-Operation kann wiederholt werden. Die männliche Brustdrüse kann nach der Entfernung aufgrund hormoneller Schwankungen oder anderer Ursachen erneut wachsen. Auch Gewichtsschwankungen oder Gewichtszunahme können wieder zur Vergrößerung der männlichen Brust führen.

Der erfahrene Chirurg muss jedoch in jedem Einzelfall abwägen, ob ein erneuter Eingriff sinnvoll ist. In regelmäßigen Abständen sollten meine Patienten nach der Gynäkomastie-Operation Ihre Brüste bei mir überprüfen lassen. Bevor Sie eine Korrektur der Operation planen, sollte unbedingt das Endergebnis des ersten Eingriffs abgewartet werden.

Wie viel kostet die Gynäkomastie- Operation und gibt es eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

Wenn besonders große, schwere Frauenbrüste, die durch eine hormonelle Erkrankung oder sogar durch eine Tumorbildung entstanden sind, bei Männern vorliegen, übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Brustentfernung.

Die Übernahme der Kosten gilt nur für die Entfernung der Brustdrüse und nicht für die angleichende Absaugung des umliegenden Fettgewebes. Diese muss vom Patienten selbst übernommen werden.
Die Kosten variieren je nach Umfang der Operation und der körperlichen Ausgangssituation. Bitte entnehmen Sie die notwendigen Informationen dem Kapitel „Preise“.

Kann ich mir vorab mit Vorher/Nachher-Bildern einen optischen Eindruck verschaffen, um mir eine eigene Meinung zu bilden?

In Deutschland ist es nicht zulässig, in öffentlichen Medien Vorher/Nachher-Aufnahmen von Patienten zu zeigen.

In meiner Praxis gebe ich Ihnen jedoch gerne optische Eindrücke der von mir behandelten Patienten, die über die Narbenverläufe, die Brustform und die Brustproportionen nach der Brustentfernung informieren.